Über uns
Unsere Ziele
Unsere Ziele und unsere Philosophie leiten sich schon aus unserem Namen „CONVA” (lat. convalescere = erstarken, stärker werden) ab. Und genau das ist unsere Vision: Menschen stark zu machen. Ob alltägliche Konflikte in der Familie, der Schule, im Bekanntenkreis oder am Arbeitsplatz, ob bedrohliche Situationen unterwegs, ob gewalttätige Auseinandersetzungen oder gar sexualisierte Gewalt - Menschen brauchen viel Kraft und Möglichkeiten, sich im Alltag zu wehren.
Diese Kraft können unsere Experten im CONVA-Sicherheitstraining vermitteln. Wir nehmen die Verantwortung sehr ernst, die wir von unseren Teilnehmern und ihren Angehörigen übertragen bekommen. Deshalb tun wir alles dafür, um dieses Vertrauen immer wieder neu zu gewinnen und zu halten.
Zielgruppen
Wir bieten unsere CONVA-Sicherheitstrainings bundesweit für Kinder, Jugendliche, Frauen und Senioren an. Für jede dieser Personengruppen haben wir ein eigenes Konzept entwickelt, das perfekt auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst ist.
Mit viel Fingerspitzengefühl und der richtigen Portion Humor erarbeiten wir zusammen mit den Teilnehmern die Grundlagen der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung.
Unser Konzept
Wir haben ein Konzept entwickelt, das auf wissenschaftlichen Grundlagen basiert und das wir im Laufe unserer theoretischen und praktischen Arbeit mit eigenen Standards optimiert haben. Dadurch ist es in Deutschland einzigartig und hat sich in jahrelanger Praxis bewährt.
Wir arbeiten mit einer Kombination aus unterschiedlichen Methoden:
- Wir offenbaren unser Hintergrundwissen aus polizeiinternen Studien, um falsche Sorgen und Ängste zu verhindern. Die Zahlen beweisen nämlich, dass viele Situationen, die als gefährlich empfunden werden, in der Realität nur eine geringe Bedrohung darstellen. Solche Vorurteile klären wir auf und eröffnen den Teilnehmern damit ganz neue Möglichkeiten, ihr Leben zu genießen.
- Wir nutzten unsere psychologischen und soziologischen Kenntnisse, um Tätertypen, Tatorte und Tatabläufe zu analysieren. Gemeinsam mit den Teilnehmern entwickeln wir Strategien, wie man gefährliche Situationen vermeiden oder sich im Notfall verbal verteidigen kann.
- Wir trainieren mit den Teilnehmern die körperliche Verteidigung. Falls eine riskante Situation entsteht, die man mit den erlernten Methoden nicht entschärfen kann, muss man sich körperlich verteidigen können. Eine energische körperliche Gegenwehr führt in 80% der Fälle dazu, dass der Täter seine Gewalttat abbricht.
Selbstvertrauen und Selbstbehauptung
Um sich in Konfliktsituationen behaupten zu können, ist es wichtig, bereits durch Körperhaltung, Gestik und Mimik der Umwelt zu signalisieren, dass man kein „leichtes Opfer” ist. In den Trainings wird gezielt vermittelt, sich mit Worten durchzusetzen, um einer körperlichen Auseinandersetzung möglichst aus dem Weg zu gehen.
Handlungsmuster
Die Teilnehmer eignen sich Handlungsmuster und Verhaltensweisen an, mit denen sie im Ernstfall automatisch reagieren können.
Die vermittelten Handlungsabläufe sind darauf ausgelegt, Konfliktsituationen richtig einzuschätzen, die geeignete Strategie zu wählen und sich verbal zu behaupten. Die Umwelt soll auf den Konflikt aufmerksam und ein möglicher Täter in den Fokus der Öffentlichkeit gestellt werden, was unter anderem durch eine auffällige Körperhaltung und den Gebrauch eingeübter Formulierungen erreicht wird. Diese einfach zu erlernenden Verhaltensweisen setzen vermeintliche Täter selbst unter Stress, so dass sie häufiger ihr Vorhaben abbrechen.
Zivilcourage
Gleichzeitig wird so die Hilfsbereitschaft der Umwelt aktiviert. Auch wenn im Allgemeinen angenommen wird, dass die meisten Menschen lieber wegschauen als zu helfen, zeigen psychologische Untersuchungen: es gibt probate Strategien, die Bereitschaft Dritter zur Hilfeleistung zu erhöhen.
Selbstverteidigung
Die Vermittlung der genannten Handlungsmuster dient dazu, Konfliktsituationen ohne Gewalt zu beenden. Allerdings kann es in seltenen Fällen trotzdem passieren, dass man sich körperlich verteidigen muss.
Polizeiinterne Untersuchungen sowie Studien des Bundesfamilienministeriums aus den vergangenen Jahren belegen, dass Gegenwehr in bis zu 80% der Fälle zum Tatabbruch führt. Auch wenn diese Untersuchungen nur die Wirksamkeit der Gegenwehr von Frauen (abhängig von Delikt, Uhrzeit, Örtlichkeit und Bekanntheitsgrad) aufzeigen, gehen wir davon aus, dass auch bei Kindern eine entschlossene Gegenwehr in den meisten Fällen zum Abbruch der Handlung führt.
Die Teilnehmer von CONVA-Sicherheitstraining erlernen dazu einfache und effektive Techniken, die nicht nur theoretisch vermittelt, sondern realitätsnah trainiert werden. So können Hemmschwellen überwunden und die Methoden im Notfall auch eingesetzt werden.