Trainings
Frauen-Training (ab 18 Jahre)
Warum Selbstbehauptungstraining für Frauen?
Eingeschränktes Sicherheitsgefühl
Die letzte Untersuchung zu Gewalt gegen Frauen in Deutschland hat erschreckende Ergebnisse aufgedeckt: Rund 20% der Frauen gehen im Dunklen nicht allein nach Hause; 25% der deutschen Frauen fühlen sich in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht sicher und über die Hälfte der Befragten verzichten abends komplett auf öffentliche Verkehrsmittel.
Diese Zahlen zeigen, dass das Sicherheitsgefühl von Frauen stark beeinträchtigt ist und ihre Lebensqualität einschränkt. Viele Frauen fühlen sich in schwierigen Alltagssituationen unsicher und wissen nicht, wie sie reagieren sollen oder wie sie sich wehren können. Oftmals ist ihnen auch nicht bewusst, dass sie sich mit einfachen Strategien verteidigen können.
Mythen
Der fremde Mann, der aus dem Gebüsch springt, ist ein Mythos. Die Täter kommen meistens aus dem näheren Bekanntenkreis. Auch sogenannte „Angst-Orte”, wie Tiefgaragen oder dunkle Parkwege, sind in der Vorstellung vieler Frauen bedrohlicher, als in der Realität. Wir wollen solche Mythen aufklären, den Frauen Mut machen und konkrete Hilfe für Angstsituationen bieten.
Alltägliche Konflikte und sexuelle Gewalt
Ob Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz, der nächtliche Nachhauseweg, Konflikte und Gewalt in der Familie, aufdringliche Verehrer oder sexuelle Belästigung - Frauen müssen sich fast täglich behaupten. Dafür müssen sie lernen, eindeutige Botschaften zu senden. Sie brauchen den Mut, ein klares „Nein” zu formulieren und ihrer Intuition zu vertrauen. Dann können sie riskante Situationen rechtzeitig entschärfen. Im Notfall sollten Frauen in der Lage sein, sich körperlich zur Wehr zu setzen.
Zusammengefasste Informationen
Alle Informationen über das Frauen-Sicherheitstraining, die Sie im Folgenden unter "Ziele, Methoden, Themen und Organisatorisches" finden, haben wir Ihnen auch als PDF-Datei zusammengefasst:
Infos Frauentraining.pdf.