Warum Selbstbehauptungstraining für Kinder ?
„Gehe nicht mit Fremden mit” und „nimm nichts von Fremden an” sind wohlgemeinte Ratschläge, die aber keine geeigneten Strategien darstellen, unsere Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen. » ... weiter
Zum einen kommen 80-90% der Täter aus dem sozialen Nahbereich (Verwandte, Freunde, Nachbarn, Bekannte, Mitarbeiter von Institutionen, Vereinen und Organisationen), zum anderen fällt es schwer, eine genaue Abgrenzung zwischen „bekannt” und „fremd” vorzunehmen. Des Weiteren nutzen diese Menschen manipulative Strategien, um Kinder zu etwas zu veranlassen, was sie eigentlich gar nicht wollen. Zahlreiche solcher Strategien werden auch in anderen Bereichen (Werbung, Marketing) erfolgreich benutzt, um erwachsene Menschen zu manipulieren.
Gefahren, Konflikte, Gewalt
In unseren Trainings behandeln wir aber nicht nur Gefahrensituationen im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen oder sexuellem Missbrauch. » ... weiter
Vielmehr verstehen wir unsere Trainings als eine allgemeine Weiterbildung in den Bereichen Sicherheit, Konflikte und Selbstbehauptung. Wir sind davon überzeugt, dass sich das eigene Konfliktverhalten durch geeignete Strategien verbessern läßt und somit zu einem selbstsicheren Auftreten führt. Damit erhöhen wir das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein der Kinder, die dadurch in Konflikten stärker werden und vor allem stärker wirken.
Haben Kinder überhaupt eine Chance gegen Erwachsene?
Wir versuchen in unseren Trainings, den Eltern die Ängste zu nehmen, die durch die Medien aufgebauscht werden, » ... weiter
wenn besonders „tragische Fälle” wochenlang die Schlagzeilen beherrschen. Leider wird durch diese Berichterstattung immer wieder der Eindruck erweckt, Kinder wären den Strategien der Erwachsenen hilflos ausgeliefert. Kinder wären tatsächlich hilflos, wenn Erwachsene ihnen gegenüber rohe Gewalt anwenden würden, was aber nur selten vorkommt.
Vielmehr versuchen diese Menschen, Kinder dadurch zu manipulieren, indem sie sie in Gespräche verwickeln, Geheimnisse aufbauen, als Autorität auftreten, ihre Neugier wecken oder an ihre Hilfsbereitschaft appellieren. Gegen diese Strategien können Kinder sich sehr wohl wehren, wenn sie vorher auf solche Situationen vorbereitet werden, wie z. B. in unseren Trainings.
Wird mein Kind durch die Themen nicht verängstigt?
Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung gegenüber den Kindern durchaus bewusst und daher bestrebt, Ängste gar nicht erst aufkommen zu lassen. Sensible Themen vermitteln wir daher ganz bewusst, ohne die Kinder zu verängstigen.
Ist mein Kind nicht noch zu jung für diese Themen?
Leider zeigt unsere langjährige Erfahrung, dass selbst die jüngsten Kinder die meisten Themen schon kennen, » ... weiter
auch wenn sie sie noch nicht in ihrer eigenen Sprache fassen können. Dies betrifft vor allem die Themen Mobbing, Raub oder räuberische Erpressung, aber auch Drogen in der Schule.
Zudem beginnen die Sorgen der Eltern in der Regel mit der Einschulung: Gefahren auf dem Schulweg, den viele Kinder alleine bewältigen, Konflikte in der Schule oder den Klassen, Gewalt auf dem Schulhof.
Zusammengefasste Informationen
Alle Informationen über das Kinder-Sicherheitstraining, die Sie im Folgenden unter „Ziele, Methoden, Themen und Organisatorisches” finden, haben wir Ihnen auch als PDF-Datei zusammengefasst:
Infos Kindertraining.pdf.